Melissa Sandel spielt Fagotte und Blockflöte.

Lehrpersonen

Melissa Sandel

Blockflöte, Fagotte, Leitung

Melissa Sandel ist Blockflötistin und hat sich zudem auf das Spiel historischer Fagottinstrumente spezialisiert. Ihre Faszination für historische Klangwelten führte sie an die Schola Cantorum Basiliensis (CH), wo sie Blockflöte bei Conrad Steinmann, Han Tol und Katharina Bopp und historische Fagottinstrumente bei Donna Agrell und Carles Cristobal Ferran studierte. Melissa Sandel widmet sich der Musik der Renaissance, des Barocks und der Klassik und konzertiert solistisch, kammermusikalisch und im Orchester in der Schweiz und in Europa. Es ist Melissa Sandel ein wichtiges Anliegen, sich aktiv an der Vermittlung der Musik aus vergangenen Jahrhunderten und der historisch informierten Aufführungspraxis an ein zeitgenössisches Publikum zu beteiligen. Sie tut dies in Workshops, in Kursen und in ihrer Tätigkeit an öffentlichen Musikschulen (ab August 2023 als Blockflötenlehrerin an der Musik-Akademie Basel). Dabei ist es ihr wichtig, den Zugang zur musikalischen Bildung einem möglichst breiten Publikum zu ermöglichen und stets zu hinterfragen, wieso und wie es Musikunterricht braucht. Zu unterschiedlichen Begründungsnarrativen historischer Musikschulsituationen forschte sie im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Schola Cantorum Basiliensis.

Leonardo Bortolotto spielt Gambe

Leo Bortolotto

Gambe, Leitung

Leonardo Bortolotto wurde in Castelfranco Veneto bei Venedig geboren und kam schon früh mit Musik in Berührung. Er brachte sich selbst Gitarre und Keyboard bei und widmete sich später, nach einem Studium der Grafik und Bildhauerei in Venedig, ganz der Musik. Unter der Anleitung von Guido Balestracci, Claudia Pasetto und Paolo Pandolfo spielte er klassische Gitarre und Bratsche. Als erfahrener Kammermusiker, Consort Gambist im Ensemble und Solist begleitet er seine Konzerttätigkeit mit Leidenschaft als Lehrer sowie als Video- und Tontechniker. Zu seiner regelmäßigen Zusammenarbeit gehören: L'Artefice, La Bellemont, The Fine Hand, The Fragments, Gli Incogniti, La Cetra Barockorchester, Venice Barock Orchestra, Les Cornet Noirs, Voces Suaves, Musicke&Mirth, Profeti della Quinta, und er hatte die Ehre, Solisten wie Sara Ruiz, Nuria Rial, Amandine Beyer, Bruce Dickey, Anthony Rooley, Roberta Invernizzi, Baptiste Roman zu begleiten. Er ist auf CD-Aufnahmen von Sony Classical, Apartè, Arcana, Ramèe, Christophorus, Pan Classics, Audite, Stradivarius, Divox, Naxos zu hören.

Emily Saville spielt historische Posaune

Emily Saville

Historische Posaune

Emily Saville ist eine historische Posaunistin und Musikpädagogin mit einem besonderen Schwerpunkt auf ausdrucksstarkem Musizieren und kreativem Unterrichten. Nach ihrem Studienabschluss an der Royal Academy of Music in London vertiefte Emily Saville ihr Interesse an Alter Musik an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie zwei Masterstudiengänge in Historischer Aufführungspraxis und in Pädagogik der historischen Posaune mit Auszeichnung abschloss. Als aktive Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin ist sie in renommierten Ensembles und auf Festivals der Alten Musikszene in ganz Europa zu hören, darunter The Orchestra of the Age of Enlightenment, Les Cornets Noirs, Weser-Renaissance Bremen, die Abendmusiken Basel, ReRenaissance Basel, Solomon’s Knot, Profeti della Quinta und I Fagiolini. Ihre pädagogische Arbeit wurde bereits mehrfach gewürdigt – darunter 2024 durch einen Preis der Walter und Corina Christen-Marchal-Stiftung für ihre Masterarbeit über fantasievolles instrumentales Unterrichten sowie 2023 mit dem Gewinn des Emerging Artist Competition von Early Music Vancouver für ihren vokal geprägten Unterrichtsansatz.

Julius Lorscheider spielt Cembalo

Julius Lorscheider

Cembalo

Julius Lorscheider studierte Cembalo, Generalbass, Clavichord, Orgel und Improvisation an den Konservatorien von Amsterdam, Lyon und Basel, sowie Philosophie und Soziologie an der Universität Basel. Einladungen für Solo-Rezitale erhielt er unter anderem an das Grachtenfestival Amsterdam und die Aschaffenburger Bachtage. Er ist Cembalist des Ensembles Luceram der französischen Violinistin Hélène Schmitt. Als Generalbassspieler mit internationalen Ensembles wie dem belgischen Ensemble Musica Gloria oder der Lautten Compagney Berlin konzertierte er europaweit auf Festivals wie dem Festival de Musique Baroque de Froville, den Ansbacher Bachwochen oder der Musica Sacra Maastricht. Mit seinem eigenen Ensemble war er unter anderem auf dem Festival Sacrée de Nice und dem Festival May Be Bach in Lyon zu Gast. Julius war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2025.

Mischa Dobruschkin spielt historische Geigen

Mischa Dobrushkin

Historische Geigen

Mischa Dobruschkins Leidenschaft für die Alte Musik führte ihn an die Schola Cantorum Basiliensis wo er Violine in Alter Mensur bei Amandine Beyer und Leila Schayegh studierte. Darüber hinaus erhielt er wichtige musikalische Impulse von anderen internationalen Grössen wie Baptiste Romain, Mechthild Karkow und Peter van Heyghen. Mischa Dobruschkin spielt in der Schweiz und in Europa in Orchestern und unterschiedlichen kleineren Besetzungen, an nahmhaften Festivals wie den Innsbrucker Festwochen und ReRenaissance. Neben dem Musizieren auf der Bühne gilt eine weitere Passion der Forschung. Intensiv setzt er sich mit der nordeuropäischen Musik für die Geigenfamilie um 1600 auseinander. Mit seinem eigenen Ensemble "Basler Geigenbande" bringt er diese Musik regelmässig in spannenden Projekten zum Klingen. Ein weiteres Wirkungsfeld, welches Mischa Dobruschkin am Herzen liegt, ist die Vermittlung der Alten Musik. Dies tut er mit viel Freude im privaten Einzel- und Kammermusikunterricht, wie auch in den Kursen von La Furta.